Qualitätsmerkmale von Transfergesellschaften

Bei Personalabbau aufgrund wirtschaftlicher Schieflagen von Unternehmen oder gar Insolvenzen wird immer häufiger die Forderung nach „Transfergesellschaften“ als „sozialverträgliche Lösung“ für die Beschäftigten erhoben. Angesichts der großen Qualitätsunterschiede bei der Umsetzung dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments muss jedoch davor gewarnt werden, hier blindlings auf ein „Allheilmittel“ zu vertrauen. Vielmehr muss vorher konsequent (mehr …)

Wie ist das Arbeitsverhältnis in der Transfergesellschaft?

Wie ist das Arbeitsverhältnis in der Transfergesellschaft?

Einer der Vorteile der Transfergesellschaft ist, dass die Mitarbeiter, denen im Sozialplan gekündigt werden würde, nicht in die Arbeitslosigkeit wechseln, sondern ein Arbeitsverhältnis mit der Transfergeselslchaft abschließen.

Sie scheiden also bei Ihrem Arbeitgeber im Rahmen eines Sozialplans aus. Dafür schließen Sie mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag.Mit der Transfergesellschaft schließen Sie gleichzeitig einen befristeten Arbeitsvertrag. Die Befristung in der Transfergesellschaft kann maximal zwölf Monate betragen.

„Ein Aufhebungsvertrag muss nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • Der Aufhebungsvertrag ist auf Ihr endgültiges Ausscheiden aus dem Betrieb gerichtet und dient nicht nur der Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses und
  • Sie vereinbaren zugleich einen Übertritt in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft – wie Transfergesellschaften auch genannt werden.

Für Aufhebungsverträge gilt: (mehr …)

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