Transfergesellschaft – Graphische Darstellung

Bei der Transfergesellschaft handelt es sich um arbeitspolitische Maßnahme, um den von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten eine neue Stelle zu verschaffen. Für die Einrichtung einer Transfergesellschaft gelten gesetzliche Vorschriften.

Ziel der Transfergesellschaft ist es, den von der Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten so schnell wie möglich einen neuen Job zu verschaffen. Die Beschäftigten können freiwillig entscheiden, ob sie in die Transfergesellschaft wechseln.

In dem Sozialplan wird festgelegt, welche Vermittlungs- und Qualifizierungsangebote den Arbeitnehmern unterbreitet werden. Konkret wird mit jedem Mitarbeiter ein Aufhebungsvertrag und ein gleichzeitiger befristeter Arbeitsvertrag geschlossen. Die Entlohnung der Beschäftigten erfolgt durch das Transferkurzarbeitergeld der Agentur für Arbeit. Meist wird das Geld vom Unternehmen auf die bisherigen Bezüge aufgestockt. Das Transferkurzarbeitergeld kann maximal für einen Zeitraum von 12 Monaten bezogen werden. Sozialversicherungstechnisch gesprochen verschiebt sich dadurch der Beginn der Arbeitslosigkeit.

Die Finanzierung der Transfergesellschaft wird durch das Unternehmen und die Agentur für Arbeit vorgenommen.

Quelle: Agentur für Arbeit

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