Aktuell nur als Inhouse-Seminar.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen nach § 74 Abs. 1 BetrVG über strittige Fragen mit dem ernsten Willen zur Einigung verhandeln. Kommt es zu keiner Einigung, kann je nach Sachlage entweder die Einigungsstelle angerufen oder ein arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren eingeleitet werden. In diesem Seminar lernen Sie einzuschätzen, welches der Verfahren in der jeweiligen Situation sinnvoller ist und ein erfahrener Einigungsstellenpraktiker zeigt Ihnen, wie Sie die Verhandlungen in der Einigungsstelle inhaltlich und organisatorisch vorbereiten (mit erforderlichen Beschlussvorlagen, Musterschreiben und Checklisten).

  • Einvernehmliche Einrichtung / Gerichtliche Einsetzung einer Einigungsstelle
    • Voraussetzungen
    • Scheitern der Verhandlungen mit dem Arbeitgeber
    • Beschluss des Betriebsrats
    • Mitteilung an den Arbeitgeber
    • Auswahl der/des Vorsitzenden und der eigenen Beisitzerinnen/Beisitzer
    • Gerichtliche Bestellung der/des Vorsitzenden und der Zahl der Beisitzerlnnen/Beisitzer
  • Einigungsstelle in der Praxis
  • Verhandlung
    • Rechtliche Spielräume
    • Verfahrensregeln
    • Verhandlungsvorbereitung, -ziel und -strategie
    • Umsetzung des Ergebnisses
  • Ergebnisse der Einigungsstelle und ihre Wirkung
    • Einigung der Betriebsparteien im Rahmen der Einigungsstelle
    • Wirkung von Einigungsstellensprüchen
    • Unterschiede zwischen erzwingbarer und freiwilliger Einigungsstelle
  • Kosten der Einigungsstelle
  • Gerichtliche Überprüfung von Sprüchen der Einigungsstelle
  • Arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren
    • Beschlussverfahren und Urteilsverfahren
    • Antragsbegründung und Beteiligte
    • Güteverhandlung, Anhörungstermin und Beweisaufnahme
    • Rechtsbeistand, Prozessvertretung und Kostenübernahme
    • Rechtsbehelfe und Rechtsmittel gegen eine Entscheidung

Referenten:

Fachreferentin oder Fachreferent

Seminarkosten:

Auf Anfrage.

Termin / Ort:

01.01.2020 bis 31.12.2020 – Auf Anfrage auch als Inhouse-Schulung!