Burn-out erkennen und verhindern

Die Zahl psychischer Beschwerden ist sprunghaft angestiegen; das Erschöpfungssyndrom ist dabei die häufigste Ursache. Es beschreibt Mitarbeiter, die erschöpft, ausgebrannt und arbeitsmüde sind. Eine Studie der BPtK besagt, dass die Zahl der Krankschreibungen aufgrund von Burn-out seit 2004 um 700 Prozent, die Anzahl der betrieblichen Fehltage sogar um fast 1.400 Prozent angestiegen ist. Daraus ergeben sich für die betrieblichen Zusammenhänge neue Konfliktpotentiale. Wir zeigen Ihnen, wie Sie erste Hinweise erkennen und in der Beratung von Betroffenen Handlungsstrategien zur Entlastung aufzeigen können. Das Seminar erschließt das Thema auf der Betroffenen-Seite, den betrieblichen Bedingungen und einer betrieblichen Umsetzung mit Hilfe eines Projektansatzes.

Aktuell nur als Inhouse-Seminar.

  • Burn-out: Was ist das?

    • Ursachen und Wirkungen des Syndroms
    • Die fünf Antreiber
    • Stadien des Burn-out: Entwicklung und Verlaufsphasen
  • Arten der auftretenden Konflikte

    • Konflikte, insbesondere Zielkonflikte, Sachkonflikte, Beziehungskonflikte, Rollenkonflikte
    • Interessenkonflikte, Wertekonflikte
    • Betriebsratsarbeit als Risiko
  • Auswirkungen von Burn-out auf Beschäftigte und Betrieb

    • Kernsymptome
    • Beschreibung: Der zugrunde liegende Konflikt
    • Typische Verhaltensweisen
    • Beispiel: Burnout Inventory
  • Gesundheitsschutz als Aufgabe des Betriebsrates

    • Aufgaben und Rechte des Betriebsrates
    • Betriebliches Gesundheitsmanagement
    • Betriebliche Präventiv-Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen
    • Arbeitsbedingungen und soziales Klima
    • Aufklärungsprogramme, Checklisten, Musterbetriebsvereinbarung
  • Die betriebliche Umsetzung in Form eines Projektes

Referenten:

Fachreferentin / Fachreferent

Seminarkosten:

Auf Anfrage

Freistellung:

Nach §37 Abs. 6 BetrVG. Weitere Informationen zum Schulungsanspruch finden Sie unter „Schulungsanspruch“ in unserem Q&A Bereich.

Für die Erforderlichkeit der Teilnahme an einer Schulung zum Thema „Burn-Out“ nach § 37 Abs. 6 BetrVG ist es ausreichend, wenn der Betriebsrat darauf verweisen kann, dass ihn Beschäftigte mehrfach auf eine bestehende Überforderungssituation angesprochen haben. Die Existenz einer vom Arbeitgeber eingerichteten telefonischen Beratungsstelle führt nicht dazu, dass eine Schulung des Betriebsrates zu Themen des Gesundheitsschutzes nicht erforderlich ist (Quelle: ArbG Essen vom 30.6.2011, 3 BV 29/11).

Termin / Ort:

01.01.2020 bis 31.12.2020 –  Auf Anfrage auch als Inhouse-Schulung!

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