Qualität des BEM-Verfahrens verbessern – damit betriebliches Eingliederungsmanagement nicht zum Ausgliederungsmanagement wird!

Betriebliches Eingliederungsmanagement – Verfahren, bei denen sich Betroffene und Interessenvertretungen häufig überfordert fühlen. Wie sollte im Sinne der Betroffenen vorgegangen werden, wenn es nicht um die Erkrankung, sondern um die Arbeitsfähigkeit geht? Welche nichtmedizinischen Maßnahmen können/sollten durch die Interessenvertretungen eingefordert werden? Wie können die gesetzlich geforderten Mindeststandards eingehalten werden? Diese Fragen werden im Verlauf des Seminars geklärt. Ziel des Betriebsrates ist es, erkrankten Kollegen bei der Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit und beim Erhalt ihres Arbeitsplatzes zu helfen.

Betriebliches Eingliederungsmanagement (AS III – BEM):

  • Rechtliche Grundlagen des BEM

  • Ablauf des BEM-Verfahrens im Betrieb

  • Klärungen zum Ablauf nach den gesetzlichen Grundlagen des SGB IX § 84 Abs. 2

    • Rolle der Interessenvertretung nach BetrVG /SGB IX
  • Umgang mit den Daten

  • Gesetzliche Mindeststandards beim BEM-Verfahren

  • Vorgehensweise im BEM-Gespräch mit dem BEM-Berechtigten:

  • Erstgespräch (Aufklärung und schwierige Rolle der Schweigepflichtsentbindung)

  • Folgegespräche (Vorgehensweise mit dem BEM-Berechtigten)

  • Ausgewählte Methoden zur Ermittlung der Arbeitsfähigkeit

  • Überlegungen zum Einsatz im BEM-Verfahren

    • Warum war der Maßnahmenkatalog (nicht) erfolgreich?
    • Was kann beibehalten oder verbessert werden?
    • Hemmnisse im Eingliederungsablauf erkennen und beseitigen
  • Ermittlung der Möglichkeiten und Maßnahmen

    • Außerbetriebliche Unterstützung der Rehabilitationsträger, des Integrationsamtes und der Integrationsfachdienste
  • Weitere Vorgehensweise im BEM-Gespräch mit dem BEM-Berechtigten:

    • Maßnahmegespräch
    • Qualitätskontrolle durch Evaluation
  • Entwicklung einer Qualitätskontrolle durch die Interessenvertretung

  • Betriebsvereinbarungen zum BEM

    • Wie sieht eine gute BEM-Betriebsvereinbarung aus?
    • Praxisbeispiele, Muster

Referenten:

Fachreferentin / Fachreferent

Seminarkosten:

Die Kosten betragen pro Person € 1.190,00 + MwSt. (zzgl. Tagungspauschale und ggf. Übernachtung / Vollpension).

Nach Eingang der Anmeldung bei EWALD & Partner GbR erhalten Sie die Anmeldebestätigung. EWALD & Partner GbR wird mit der Anmeldung beauftragt, die Seminarkosten mit dem Arbeitgeber abzurechnen.

Freistellung:

Nach §37 Abs. 6 BetrVG. Weitere Informationen zum Schulungsanspruch finden Sie unter „Schulungsanspruch“ in unserem Q&A Bereich.

Termin / Ort:

01.01.2020 bis 31.12.2020 – Auf Anfrage auch als Inhouse-Schulung!

13.01.2020 bis 15.01.2020 – Hamburg

04.05.2020 bis 06.05.2020 – Hamburg + Berlin

17.08.2020 bis 19.08.2020 – Hamburg