Unser Seminarangebot gliedert sich in

  • unsere Grundlagenseminare, die das Fundament der Betriebsratsarbeit bilden, sowie
  • unsere Spezialseminare zu aktuellen Themen rund um die Betriebsratsarbeit.

Diese Betriebsratsseminare stellen unser offenes Angebot dar – darüber hinaus bieten wir Ihnen auch maßgeschneiderte Inhouse Seminare an, die im Hinblick auf Ihre Wünsche passgenau und individuell konzipiert werden.

Betriebsversammlung
EWALD & Partner GbR - Videokonferenz

Webinare bei EWALD & Partner GbR

Unsere Webinare sind genau so effektiv wie unsere Seminare!  Sie sind didaktisch auf das neue Lernformat angepasst und perfekt zur optimalen Wissensvermittlung.

Zeitsparend, ortsunanbhängig und Infektionsrisiko.

Seminare auf einem Blick - Zum Download

EWALD & Partner GbR- Schulungsanspruch

Flyer Schulungsanspruch: Alles Wissenswerte zum Thema gesetzlicher Schulungsanspruch von Betriebsräten finden Sie in diesem Flyer.

EWALD & Partner GbR - Seminarprogramm2021

Übersicht Schulungen: Alle Starttermine von erforderlichen Schulungen (Seminare & Webinare) finden Sie hier zum Download.

Nutzen Sie unsere kostenlose Beratung

Für Ihre persönliche Beratung rufen Sie uns einfach an. Gerne beraten wir Sie persönlich, ausführlich und natürlich kostenlos.

Seminarangebot - Spezialseminare:

Auch unsere Spezialseminare sind durch den § 37 des BetrVG abgedeckt, da Sie als Betriebsratsmitglied einen Anspruch auf den Besuch erforderlicher Schulungen für Betriebsräte haben. Mehr hierzu finden Sie in unserem Q&A!

Denn nicht immer reichen die Grundlagenseminare aus, um als Betriebsrat erfolgreich arbeiten zu können. Durch den technischen Fortschritt befindet sich unsere Arbeitswelt in einem ständigen Wandel und in der Folge nehmen die Auswirkungen der Digitalisierung und der Arbeit 4.0  maßgebend Einfluss auf den Alltag der Mitarbeitenden in den Unternehmen. Im Kontext dieser gesamtwirtschaftlichen Veränderungsprozesse verändert sich auch die Betriebsratsarbeit beständig und stellt Sie vor neue Herausforderungen. So sind zusätzlich zu den Grundlagenseminaren weitere Fortbildungen notwendig, um mit den neuen Anforderungen umgehen zu können.

Qualifikation für einzelne oder Gruppen

Arbeitsorganisation und Arbeitszeit

Betriebliche Gesundheitspolitik

Seminare für neugewählte Betriebsräte und Betriebsrätinnen

Gesamtbetriebsratsvorsitzende

Beschäftigungssicherung - Sozialplangestaltung

Betriebsänderung

Betriebe ohne Tarifvertrag

Datenschutz

Gesamtbetriebsrat

Jugend- und Auszubildendenvertretung

Kommunikation, Verhandlungen, Teambildung, Projektmanagement, ...

Spezielle Themen

Wirtschaftsausschuss

Inhouse

Untenstehend finden Sie Seminare, die wir 2021 nur als Inhouse-Seminare anbieten. Darüber hinaus bieten wir weitere Inhouseseminare an, die wir individuell auf Ihre betrieblichen Bedürfnisse anpassen. Mehr zu Inhouse Seminaren sowie weitere Themen finden sie hier.

Fragen zu Seminaren bei der EWALD & Partner GbR

Betriebsräte haben eine Pflicht sich weiterzubilden!
Bereits 1981 hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt, das verantwortungsvolle Betriebsratsarbeit nur dann möglich ist, wenn jedes Mitglied über das erforderliche Mindestwissen zur Erfüllung seiner Aufgaben verfügt.  Diese Kenntnisse sind in erster Linie durch den Besuch von geeigneten Schulungen zu erwerben (BAG vom 05.11.1981 – 6 ABR 50/79).
1983 entschied das Bundesarbeitsgericht, dass die Aneignung dieses erforderliche Mindestwissen im Betriebsverfassungs- und im Arbeitsrecht sogar verpflichtend für das Gremium ist (BAG 21.4.1983 – 6 ABR 70/82). Eine verantwortungsvolle Arbeit im Betriebsrat ist danach nur möglich, wenn jedes Mitglied im BR über das erforderliche Mindestwissen zur Erfüllung seiner Aufgaben verfügt.
Dazu gehört auch der Besuch von speziellen Seminaren. (BAG mit Urteil vom 05.11.1981 – 6 ABR 50/79 = DB 1982, 704).

Wie oft ein Betriebsratsmitglied einen Anspruch auf einen Seminarbesuch hat, richtet sich einzig und allein nach der Erforderlichkeit und den anstehenden Aufgaben des Betriebsrates.

Die Auffassung ein Betriebsrat dürfte in seiner Amtszeit nur an drei bzw. vier Schulungen teilnehmen ist falsch! Diese Beschränkung gilt nur für Schulungen nach § 37 Abs. 7 BetrVG.

Die Schulungen nach § 37 Abs. 6 BetrVG können in unbegrenzter Zahl besucht werden, solange die dort vermittelten Kenntnisse für die Arbeit Ihres Betriebsratsgremiums erforderlich sind.

Weitere Information zum Schulungsanspruch finden Sie hier!

Wenn Ersatzmitglieder in größerem Umfang („häufig“) an Betriebsratssitzungen teilnehmen, weil immer wieder Betriebsratsmitglieder verhindert sind, so kann auch für Ersatzmitglieder Grundwissen im BetrVG und im Arbeitsrecht erforderlich sein (BAG 14.12.1994 – 7 ABR 31/94 und 19.9.2001 – 7 ABR 32/00). Das Arbeitsgericht in Mannheim hat „Häufig“ wie folgt definiert: Das Ersatzmitglied hat über einen längeren Zeitraum regelmäßig an mindestens einem Viertel aller Betriebsratssitzungen teilgenommen (ArbG Mannheim vom 19.01.2000 – 8 BV 18/99).

Für die Erforderlichkeit gibt es keine Grenzen in Form von: Der Betriebsrat darf nur x-Seminare pro Jahr besuchen!

Erforderlich sind Seminare dann, wenn der Betriebsrat für die Erfüllung seiner konkreten Aufgaben ein spezielles Wissen benötigt, über das er noch nicht verfügt.

Für  Schulungsveranstaltungen muss ein aktueller, betriebsbezogener Anlass für die Annahme bestehen, dass die in der Schulung zu erwerbenden besonderen Kenntnisse derzeit oder in naher Zukunft von dem zu schulenden Betriebsratsmitglied benötigt werden.

Um dies zu prüfen, sind folgende Fragen zu beantworten:

  1. Besteht ein aktueller oder absehbarer  betrieblicher oder betriebsratsbezogener Anlass, aus dem sich der Schulungsbedarf ergibt?
  2. Entsprechen die konkreten Seminarinhalte überwiegend den erforderlichen Kenntnissen?
  3. Besteht eine Aufgabenverteilung innerhalb des Betriebsrats und/oder eine thematische Spezialisierung  einzelner Betriebsratsmitglieder?
  4. Ist die Anzahl der entsandten Betriebsratsmitglieder und deren Verhältnis zur Gesamtgröße des Betriebsrats  berücksichtigt worden?
  5. Liegt die letzte Aktualisierung  des bereits vorhandenen Wissens lange zurück?
  6. Gibt es betriebliche Entwicklungen, die es besonders dringlich erscheinen lassen, Spezial-Kenntnisse  in bestimmten Fragen zu aktualisieren?

Von diesen Umständen muss der Betriebsrat Kenntnis haben, um beurteilen zu können, ob die Schulungsveranstaltung erforderlich i. S. v. § 37 Abs. 6 Satz 1 BetrVG ist, um seinen Beurteilungsspielraum sachgerecht nutzen zu können. Ob das der Fall ist, hängt jedoch von zahlreichen Umständen ab. Bei der Prüfung der Erforderlichkeit hat der Betriebsrat die betriebliche Situation und damit die mit dem Besuch der Schulungsveranstaltung verbundenen finanziellen Belastungen des Arbeitgebers  zu berücksichtigen. Die Teilnahme an einer Schulungsveranstaltung ist nicht erforderlich, wenn sich der Betriebsrat vergleichbare Kenntnisse zumutbar und kostengünstiger auf andere Weise verschaffen kann.

Bei Unklarheiten rufen Sie uns bitte an.

Zu Grundlagenseminaren zählen vor Allem die Einführungsseminare im Betriebsverfassungs- und Arbeitsrecht sowie dem Arbeitsschutz. Diese Seminare sind  für alle Mitglieder des Betriebsrats zwingend erforderlich (BAG 19.7.1995 – 7 ABR 49/94 und 16.10.1986 – 6 ABR 14/84,  BAG 15.5.1986 – 6 ABR 74/83).

Bei erstmals gewählten Betriebsratsmitgliedern ist auf eine nähere Darlegung der Schulungsbedürftigkeit zu verzichten, wenn es sich um die Vermittlung von Grundkenntnissen im Betriebsverfassungsrecht, im allgemeinen Arbeitsrecht oder im Bereich der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung handelt (BAG 4. Juni 2003 – 7 ABR 42/02 – BAGE 106, 233 = AP BetrVG 1972 § 37 Nr. 136 = EzA BetrVG 2001 § 40 Nr. 4, zu B I der Gründe; 19. Juli 1995 – 7 ABR 49/94 – aaO, zu B 2 b der Gründe; 15. Mai 1986 – 6 ABR 74/83 – BAGE 52, 78 = AP BetrVG 1972 § 37 Nr. 54 = EzA BetrVG 1972 § 37 Nr. 85, zu II 2 b der Gründe).

Auch beim Nachrücken eines Betriebsratsmitglieds einsteht ein Anspruch auf Ausbildung! Mehr zum Schulungsanspruch finden Sie hier.

Rückt ein Ersatzmitglied in den Betriebsrat nach, so kann es erforderlich sein, dass unter Berücksichtigung für die Gewährleistung der Arbeitsfähigkeit des Betriebsrats ein Schulungsanspruch des Ersatzmitglieds besteht (BAG vom 19.09.2001 – 7 ABR 32/00).

Bei der Prüfung, ob die Teilnahme an einer Schulung erforderlich ist, steht dem Betriebsrat ein eigener Beurteilungsspielraum zu. Dieser Beurteilungsspielraum bezieht sich auf den Seminarinhalt sowie auf die Dauer der Schulung und die Anzahl der zu entsendenden Mitglieder des Betriebsrates (BAG vom 21.06.2001 – 2 AZR 137/00).

Dabei genügt es, das vom Standpunkt eines neutralen Dritten die Schulung zum Zeitpunkt der Beschlussfassung im Betriebsrat für erforderlich angesehen werden durfte.

Ein Seminar ist generell und immer dann erforderlich, wenn für den Betriebsrat Aufgaben anstehen und seine Mitglieder nicht oder nicht ausreichend über die Kenntnisse und Fertigkeiten für die sachgerechte Wahrnehmung dieser Aufgaben verfügen.

Der Schulungsbesuch muss das „geistige Rüstzeug“ zur Erledigung der anstehenden Aufgaben und Probleme vermitteln.

Die Erforderlichkeit von Seminaren ist bei Grundlagenseminaren immer gegeben!

Zu Grundlagenseminaren zählen vor Allem die Einführungsseminare im Betriebsverfassungs- und Arbeitsrecht sowie dem Arbeitsschutz. Diese Seminare sind  für alle Mitglieder des Betriebsrats zwingend erforderlich (BAG 19.7.1995 – 7 ABR 49/94 und 16.10.1986 – 6 ABR 14/84,  BAG 15.5.1986 – 6 ABR 74/83).

Bei erstmals gewählten Betriebsratsmitgliedern ist auf eine nähere Darlegung der Schulungsbedürftigkeit zu verzichten, wenn es sich um die Vermittlung von Grundkenntnissen im Betriebsverfassungsrecht, im allgemeinen Arbeitsrecht oder im Bereich der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung handelt (BAG 4. Juni 2003 – 7 ABR 42/02 – BAGE 106, 233 = AP BetrVG 1972 § 37 Nr. 136 = EzA BetrVG 2001 § 40 Nr. 4, zu B I der Gründe; 19. Juli 1995 – 7 ABR 49/94 – aaO, zu B 2 b der Gründe; 15. Mai 1986 – 6 ABR 74/83 – BAGE 52, 78 = AP BetrVG 1972 § 37 Nr. 54 = EzA BetrVG 1972 § 37 Nr. 85, zu II 2 b der Gründe).

Die Entsendung zu einer Schulung im Betriebsverfassungsrecht, im allgemeinen Arbeitsrecht oder im Bereich der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung scheidet aus,

  • wenn das ausgewählte Betriebsratsmitglied die erforderlichen Kenntnisse bereits besitzt.

o   Weil das Betriebsratsmitglied diese Kenntisse persönlich besitzt
o   Durch Eigenstudium oder eine frühere Tätigkeit, z. B.  bei einer Gewerkschaft, im Betriebsrat oder in anderen Gremien, erworben hat.
o   Durch langjährige Tätigkeit im Betriebsrat das erforderlichen Wissen erworben hat.

Der Besuch dieser Seminare kann auch kurz vor Ablauf der Amtszeit des Betriebsrats erforderlich sein.

BAG, Urteil vom 07.05.2008 – 7AZR 90/07

Auch Spezialseminare sind häufig erforderlich!

Zum Beispiel ist völlig unstrittig, dass Kenntnisse zum Datenschutz im Betrieb für die Arbeit des Betriebsrats notwendig sind (LAG Niedersachsen 28.09.1978 – 3 TaBV 3/79).

In der Regel entstehen die Notwendigkeit nach Spezialseminare durch aktuelle betriebliche Situation. Immer dann, wenn der Betriebsrat über spezielle – aber ihm derzeitig noch fremde – Kenntnisse verfügen muss, um seiner Aufgabe gercht zu werden, hat er einen Anspruch auf eine Weiterbildung. Dann ist sie erforderlich (BAG 19.7.1995 – 7 ABR 49/94 = BB 1995, 2380 = DB 1995, 2378).

Auch bei der Übernahme spezieller Ämter in Ausschüssen (Wirtschaftsausschuss, Betriebsausschuss, z. B.) können dafür weiterführende oder Spezialseminare erforderlich sein (BAG 19.7.1995 – 7 ABR 49/94 = BB 1995, 2380 = DB 1995, 2378).

Da es selbst Fachleuten immer schwererfällt den Überblick über die Rechtsprechung im Arbeitsrecht zu behalten ist auch die Teilnahme an einem reinen Seminar zur aktuellen Rechtsprechung von mindestens einem Betriebsratsmitglied in zeitlichen Abständen  notwendig (BAG vom 20.12.1995 – 7 ABR 14/95).

Auch da Wissen im wirtschaftlichen Bereich ist unabdingbar für eine sachgerechte Betriebsratsarbeit. Daher ist für alle Mitglieder des Betriebsrates eine Schulung über wirtschaftliche Grundlagen (BR IV) zu diesem Thema erforderlich, sofern sie derartiges Wissen nicht besitzen. Der BR muss über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens Bescheid wissen, um in der Lage sein, z.B. Gefährdungen der Arbeitsplätze rechtzeitig zu erkennen und Sicherungskonzepte zu entwickeln (LAG Baden-Württemberg vom 08.11.1996 – 5 TaBV 2/96).

Unsere Spezialseminare thematisieren insbesondere zukunftsorientierte Themen vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Veränderungen der Arbeitswelt.

Prinzipiell gilt: Die Dauer einer  Schulungsmaßnahme hängt wesentlich vom Inhalt ab, insbesondere vom Umfang und von der Schwierigkeit des Themas. Bei komplexen Themen wie dem Betriebsverfassungsrecht und seinen Einzelbereichen ist eine vierzehntägige Schulungsdauer ohne weiteres erforderlich. Der Betriebsrat hat bei der Beschlussfassung einen Beurteilungsspielraum – nicht nur bzgl. des Inhalts, sondern auch bzgl. der Dauer der Schulung (vgl. BAG 9.10.73 – 1 ABR 6/73; BAG 7.6.89 – 7 ABR 26/88).

Das LAG Nürnberg hat z. B. eine vierwöchige Grundschulung als erforderlich angesehen, wenn gleichzeitig Grundkenntnisse im Arbeitsrecht vermittelt werden, die den Besuch von eigenen Grundlagenschulungen zum Arbeitsrecht überflüssig erscheinen lassen (LAG Nürnberg 28.2.02 – 6 (5) TaBV 29/01).

Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats hat der Betriebsrat zu entscheiden, ob ein Betriebsratsmitglied zu einer Schulungsveranstaltung entsandt werden soll.

Dabei hat er unter Berücksichtigung der konkreten Umstände zu prüfen, ob die Teilnahme erforderlich iSv. § 37 Abs. 6 BetrVG ist oder nicht (BAG 8. März 2000 – 7 ABR 11/98 – BAGE 94, 42 = AP BetrVG 1972 § 40 Nr. 68 = EzA BetrVG 1972 § 40 Nr. 90, zu B 2 der Gründe).

Der Betriebsrat hat im Rahmen seines Beurteilungsspielraums auch zu prüfen, ob die zu erwartenden Schulungskosten mit der Größe und Leistungsfähigkeit des Betriebs zu vereinbaren sind.

Außerdem hat er darauf zu achten, dass der Schulungszweck in einem angemessenen Verhältnis zu den hierfür aufzuwendenden Mitteln steht (BAG 28. Juni 1995 – 7 ABR 55/94 – BAGE 80, 236 = AP BetrVG 1972 § 40 Nr. 48 = EzA BetrVG 1972 § 40 Nr. 74, zu B II 1 der Gründe; 27. September 1974 – 1 ABR 71/73 – BAGE 26, 269 = AP BetrVG 1972 § 37 Nr. 18 = EzA BetrVG 1972 § 37 Nr. 33, zu III 4 der Gründe). Weitere Infos siehe „Muss der günstigste Seminaranbieter genommen werden?“.

Grundsätzlich ist die Verhältnismäßigkeit der Kosten zu beachten. Es ist immer eine ortsnahe Schulung vorzuziehen. Aber, häufig steht kein passendes Seminar zeitnah zur Verfügung oder es ist ausgebucht. Hier hat das LAG Hamm entschieden, dass es dem Betriebsrat nicht zuzumuten ist auf einen ortsnahmen Termin längere Zeit (also z.B. 3 Monate) zu warten.

(LAG Hamm vom 17.10.2003 – 10 TaBV 83/03)

Auch ein genehmigter Urtlaub kann den Besuch eines ortsnahen Seminars verhindern. (LAG Köln vom 11.04.2002 – 10 TaBV 50/01).

Die Teilnahme an einem Seminar erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Sie sind jedoch während der Seminarzeiten über Ihren Arbeitgeber gesetzlich unfallversichert

Die Seminare leben von den Beispielen aus der betrieblichen Realität. Dieses “teilnehmerzentrierte Vorgehen” wird von den Referenten gerne angenommen.

Bei einem Besuch von Betriebsratsschulung haben teilzeitbeschäftigte Betriebsratsmitglieder einen Anspruch auf Freizeitausgleich, der dem eines Vollzeitbeschäftigten entspricht.

Dabei sind auch Pausen, die am Schulungstag anfallen, zu berücksichtigen.

Dies hat das Bundesarbeitsgericht entschieden (BAG Urteil vom 16.2.2005). Es weist darauf hin, dass nicht die regelmäßigen Arbeitszeiten in der Abteilung des Betriebsratsmitglieds für den Anspruch entscheidend sind, sondern die Lage und Dauer der Arbeitszeit, die ein Vollzeitbeschäftigter im Betrieb erbringen muss.

Das Urteil verbessert die Situation der Frauen im Betriebsrat, denn sie werden es in der Mehrzahl sein, die teilzeitbeschäftigt sind.

Zu dieser Fragestellung bieten wir unser Seminar “Einführung in die Betriebsratsarbeit I” an.

Die Seminarunterlagen erhalten Sie im Seminar.

Zu jedem Seminar erhalten Sie 

  •  ein Seminarskript, mit den Seminarinhalten
  • ein Buchpaket, dass auf das Seminar abgestimmt ist.

– Durch den Besuch der Grundlagenschulungen haben Sie das komplette Paket der erforderlichen Betriebsrats-Literatur erhalten.

  • einen EWALD & Partner USB-Stick mit ergänzenden Infortmationen und für die Seminarfotos.

Unser Netzwerk an ReferentenInnen umfasst in Hamburg über 40 Referenten und Referentinnen, die wir sorgsam aus praxiserfahrenen Anwälten, Juristen, Hochschul-lehrerInnen und Verbandsvertretern im Arbeits-, Betriebsverfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsrecht sowie Kommunikations- und Organisationsexperten auswählen. Wichtig sind profunde Kenntnisse und Erfahrungen aus der Arbeits- und Berufswelt, didaktische/pädagogische Qualifikationen sowie eine langjährige und überdurchschnittlich erfolgreiche Bildungs- und Schulungsleitung damit Sie mit Fach-, Sachverstand, Engagement und Herz geschult werden und wir die Qualität Ihres Seminars sicherstellen können!

Sehr häufig fragen Betriebsräte Seminare bestimmter Referenten und Referentinnennnen bei uns nach und wir freuen uns über diese Treue! Auch unsere Referenten und Referentinnen freuen sich über das damit verbundene Lob über die Qualität ihrer Arbeit.

Die Ergebnisse der ständigen Qualitätsmessungen zeigen für das Jahr 2017 erneut, wie zufrieden unsere Seminarteilnehmer mit der Arbeit unserer ReferentenInnen sind. Für das Jahr 2017 erreichten sie im Durchschnitt 1,33 Punkte!

Wenn Sie krank werden, ist eine kostenlose Umbuchung bei uns im laufenden Jahr immer möglich!  

Wenn Sie krank werden, kann alternativ ein anderes Betriebsratsmitglied den Termin wahrnehmen.

Worauf wir keinen (unbegrenzten) Einfluss haben, sind die Hotel- und Tagungskosten bei “sehr kurzfristigen” Absagen. Also z. B. zum ersten Seminartag. Die fallen dann – teilweise – an.

Aber unser Grundverständnis ist unnötige Kosten zu vermeiden. Wir möchten Sie einfach gerne lange als Kunde behalten.

Weiterbildung Hamburg e.V. Siegel_2

Seminare für die Praxis

Die EWALD & Partner GbR erfüllt seiit Jahren die Qualitätsstandards der Weiterbildung Hamburg e. V.

Wir garantieren dadurch, dass Erlerntes auch im Leben und im Berufsalltag ankommt – durch die Berücksichtigung von Lernvoraussetzungen und Lerninteressen, individuellen Bedarfen  und sozialen und kulturellen Lebensverhältnissen.

Für weitere Themen und Termine kontaktieren Sie uns

Von Montag bis Freitag 09:00 – 17:00 Uhr

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