Betriebliches Gesundheitsmanagement

Grundlagen des betrieblichen Arbeitsschutzes:
Arbeitsschutzausschuss (ASA) und Arbeitsschutzorganisation gestalten

In manchen Fällen können sich die entsandten Mitglieder der Interessenvertretungen inhaltlich gegenüber dem Arbeitgeber und seinen fachlichen Beratern nicht einbringen oder durchsetzen. Häufig besteht im ASA auch keine Struktur in der Organisation des Arbeitsschutzes und seiner Arbeitsweise. Lernen Sie Ihre umfangreichen Beteiligungs- und Überwachungsmöglichkeiten kennen. Dieses Seminar gibt für den Betriebsrat und seine in den ASA entsandten Mitglieder eine Orientierung und ermöglicht ein strategisches Vorgehen im Betrieb für eine erfolgreiche Arbeit im Arbeitsschutz.

  • Vorstellung der eigenen Arbeitsschutzorganisation im Betrieb
    (Umsetzungsbasis f. d. Seminar)
  • Betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • Definition von Arbeit und Gesundheit
    • Begriffe im Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • Ziele des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
    • Akteure und Organisation im Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • Übersicht zu den gesetzlichen Grundlagen im Arbeitsschutz
  • Klärung relevanter Gesetze und Verordnungen
    • Betriebsverfassungsrecht
    • Arbeitsschutzrecht
    • Vorschriften und Regelungen der Unfallversicherungsträger
    • Weitere Regelwerke
  • Einführung in das ASiG / ArbSchG zu Aufgaben und Verantwortlichkeiten:
    • des Arbeitgebers
    • der Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzt/innen
    • der Interessenvertretungen und ihre Beteiligungsmöglichkeiten
    • von Beauftragten
    • der Beschäftigten
  • Arbeitsweise des ASA nach dem ASiG
  • Überlegungen zu einer ASA-Geschäftsordnung
  • Grundlagen zu Begehungen im Betrieb nach dem BetrVG
  • Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Unfallträgern SGB VII nach dem BetrVG
  • Arbeitsunfallanalysen
  • Aufzeigen von Ansatzpunkten für Umsetzungsmöglichkeiten im Betrieb

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

999,00 € + MwSt.

Freistellung:  

Freistellung: §37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
11.09.2017 bis 13.09.2017      Hamburg
11.09.2017 bis 13.09.2017      Berlin

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Gefährdungsbeurteilungen
Gefährdungsbeurteilungen einschätzend und Schwachstellen aufzeigen

Gefährdungsbeurteilungen sind ein wichtiges Werkzeug für Betriebsräte, um psychische Belastungen im Betrieb zu erkennen. Eine umfassende Gefährdungsbeurteilung, insbesondere der psycho-sozialen Gefährdungen, liegt in den meisten Betrieben immer noch nicht vor. Wo sie vorliegen, genügen sie häufig nicht den Anforderungen oder sind nicht nachvollziehbar. Dieses Seminar ist ein praktischer Leitfaden zur erfolgreichen Gefährdungsbeurteilung. Entwickeln Sie mit unseren Referenten wirksame Konzepte gegen psychische Gefährdungen in Ihrem Betrieb. Durch dieses Seminar können Sie kompetent Gefährdungsbeurteilungen einschätzen und Schwachstellen aufzeigen. Individuelle betriebliche Tipps und nützliche Checklisten runden das Angebot ab.

  • An Gefährdungsbeurteilung: Rechtliche Grundlagen und aktuelle Neuerungen
    • Übersicht von eigenen vorliegenden Gefährdungsbeurteilungen
    • Übersicht zu den Inhalten von Gefährdungsbeurteilungen nach dem ArbSchG
  • Anforderungen an eine technisch-physikalische Gefährdungsbeurteilung nach der BGI
  • Klärung von Schwachstellen
  • Auswirkungen auf die Arbeitsschutzorganisation
  • Vorgehen der Interessenvertretung
  • Psycho-soziale Faktoren im Betrieb
  • Anforderungen an die psycho-soziale Gefährdungsbeurteilung nach der DGUV
  • Erarbeitung Checkliste zur Überprüfung im eigenen Betrieb
  • Verfahren zur Umsetzung der umfassenden Gefährdungsbeurteilung nach DIN 10075
  • Beteiligungsmöglichkeiten nach dem BetrVG
  • Vorstellung von ausgewählten Messinstrumenten zur psychischen Gefährdungsbeurteilung
    • Kennenlernen von ausgewählten Messinstrumenten
    • Klärungen bei den ausgewählten Messinstrumenten zum Einsatz im Betrieb
  • Überlegungen zum Verfahren der Gefährdungsbeurteilung im Betrieb
    • Wichtige Eckpunkte
    • Hinweise zur praktischen Umsetzung
    • Muster-Betriebsvereinbarungen

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

999,00 € + MwSt.

Freistellung:  

Freistellung: § 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
11.09.2017 bis 13.09.2017      Berlin
11.09.2017 bis 13.09.2017      Hamburg

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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
Qualität des BEM-Verfahrens verbessern - damit BEM nicht zum Ausgliederungsmanagement wird!

Bei den BEM-Verfahren fühlen sich Betroffene und Interessenvertretungen überfordert. Wie sollte im Sinne der Betroffenen vorgegangen werden, wenn es nicht um die Erkrankung, sondern um die Arbeitsfähigkeit geht? Welche nichtmedizinischen Maßnahmen können/sollten durch die Interessenvertretungen eingefordert werden? Wie können die gesetzlich geforderten Mindeststandards eingehalten werden? Diese Fragen werden im Verlauf des Seminars geklärt. Ziel des Betriebsrates ist es, erkrankten Kollegen bei der Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit und beim Erhalt ihres Arbeitsplatzes zu helfen.

  • Rechtliche Grundlagen des BEM

  • Ablauf des BEM-Verfahrens im Betrieb
    • Klärungen zum Ablauf nach den gesetzlichen Grundlagen des SGB IX § 84 Abs. 2
    • Rolle der Interessenvertretung nach BetrVG /SGB IX

  • Umgang mit den Daten

  • Gesetzliche Mindeststandards beim BEM-Verfahren

  • Vorgehensweise im BEM-Gespräch mit dem BEM-Berechtigten:
    • Erstgespräch (Aufklärung und schwierige Rolle der Schweigepflichtsentbindung)
    • Folgegespräche (Vorgehensweise mit dem BEM-Berechtigten)
  • Ausgewählte Methoden zur Ermittlung der Arbeitsfähigkeit

  • Überlegungen zum Einsatz im BEM-Verfahren
    • Warum war der Maßnahmenkatalog (nicht) erfolgreich?
    • Was kann beibehalten oder verbessert werden?
    • Hemmnisse im Eingliederungsablauf erkennen und beseitigen
  • Ermittlung der Möglichkeiten und Maßnahmen
    • Außerbetriebliche Unterstützung der Rehabilitationsträger, des Integrationsamtes und der Integrationsfachdienste
  • Weitere Vorgehensweise im BEM-Gespräch mit dem BEM-Berechtigten:
    • Maßnahmegespräch
    • Qualitätskontrolle durch Evaluation

  • Entwicklung einer Qualitätskontrolle durch die Interessenvertretung

  • Betriebsvereinbarungen zum BEM
    • Wie sieht eine gute BEM-Betriebsvereinbarung aus?
    • Praxisbeispiele, Muster

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

999,00 € + MwSt.

Freistellung:  

Freistellung: § 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
11.09.2017 bis 13.09.2017      Hamburg
11.09.2017 bis 13.09.2017      Berlin

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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Maßnahmen und Konzepte

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlich zu gestalten. Das soll den Beschäftigten und dem Unternehmen gleichermaßen zugute kommen. Ein erfolgreiches BGM wird die Kultur eines Unternehmens und damit auch die Arbeitsbedingungen nachhaltig positiv verändern. Das Einfordern des Implementierens eines konzeptionellen BGM sollte Bestandteil der Arbeit von Betriebsräten sein. In unserem praxisorientierten Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie ein ganzheitliches BGM in Ihrem Unternehmen aufbauen. Unser Ziel: Sie gehen mit einer konkreten Planung für Ihren Betrieb nach Hause.

  • Gesundheit am Arbeitsplatz
    • Arbeitsschutz, Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
    • Zahlen-Daten-Fakten: Die Motivation für das BGM

  • BGM-Voraussetzung
    • Welche inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen benötigt ein Unternehmen für ein nachhaltiges BGM?
    • Welche Instanzen sind zu beteiligen?

  • Rolle des Betriebsrat
    • Welchen Beitrag können Betriebsräte dazu leisten?
    • Wie kann der Einfluss der Betriebsräte gewährleistet werden?
    • Wie kann der Erfolg des BGM gemessen werden?
    • Gibt es in diesem Bereich bewährte Controlling-Konzepte?

  • Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats
    • Auf welcher rechtlichen Grundlage bewegen wir uns im BGM?
    • Beteiligungsrechte des Betriebsrats
    • Pflichten des Arbeitgebers
    • Förderung und Zuschüsse

  • Betriebsvereinbarungen
    • Welchen Nutzen bietet der Rahmen betrieblicher Vereinbarungen für das BGM?

  • Bestandsaufnahme und Umsetzung eines Projektes
    • Projektname des BGM-Projektes
    • Bestandaufnahme und Ausgangssituation
    • Projektziel (Welche Ziele genau, Prioritäten, Projektnutzen)
    • Wirtschaftlichkeit, Budget, Risiken ...
    • Projektteam (Wer arbeitet mit?)
    • Meilensteine, Termine, Voraussetzungen
    • Abhängigkeiten

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 999,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
06.11.2017 bis 08.11.2017      Hamburg

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Betriebsklima mitgestalten
Betriebsklima als Baustein eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)

Die Zufriedenheit von Mitarbeitern ist ein Erfolgsfaktor für Unternehmen. Dennoch mangelt es in vielen Betrieben an einem Bewusstsein dafür. Psychische Belastungen sind daher die Konsequenz und Krankheitsursache Nr. 1 in Deutschland. Allein das wäre ein ausreichender Grund dem Betriebsklima mehr Aufmerksamkeit zu schenken, denn es ist quasi die Messgröße für den gesundheitlichen Zustand des Betriebes. Im Seminar lernen Sie, wo Sie als Betriebsrat ansetzen können um das Thema Betriebsklima und betriebliche Gesundheit zu fördern. Sie sehen das Thema Betriebsklima in einem Zusammenhang mit "Guter Arbeit", Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und betrieblichem Gesundheitsschutz.

  • Beteiligungsrechte des Betriebsrats beim Betriebsklima
    • Betriebsklima als Aufgabe im Gesundheitsschutz
    • Rechtliche Grundlagen (z. B. §§ 84, 85, 90, 92, 104 BetrVG und § 13 AGG)
    • Handlungsfelder: Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe, Arbeitszeiten, Arbeitsverfahren, ...
    • Mitarbeiterbefragungen zur Ursachenforschung und andere Methoden der Analyse
    • Behandlung von Beschwerden der Arbeitnehmer
    • Gleichbehandlung, Diskriminierungsverbot, Behandlung von Betriebsangehörigen
    • Entlassung oder Versetzung betriebsstörender Arbeitnehmer
  • Möglichkeiten des Betriebsrats zur Verbesserung des Betriebsklimas
    • Ziele von Projekten zur Verbesserung des Betriebsklimas
    • Definition von Betriebsklima - Begriffsabgrenzung zur Arbeitszufriedenheit
    • Analyse des Betriebsklimas; Methoden, Messung
    • Marktangebot zur Messung des Betriebsklimas
    • Planung von Maßnahmen, Instrumente für ein gutes Betriebsklima
    • Einbindung in ein BGM, Erfolgskontrolle
  • Praktische Umsetzung von Maßnahmen zur Betriebsklimaverbesserung
    • Elemente der Nachhaltigkeit betrieblicher Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Verbesserung des Betriebsklimas
    • Verbesserung der Arbeitsorganisation, der Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsorganisa-tion
    • Partizipation
    • Wertschätzende Führungskultur, kollegiales Miteinander und gegenseitiger Respekt
  • Beispiele von Maßnahmen

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 1.149,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse

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Psychische Belastungen am Arbeitsplatz I

Handbücher (DGUV) und DIN-Normen haben nicht verhindert, dass psychische Belastungen heute mehr als 1/3 aller Krankheitstage verursachen. Was können Betriebsräte gegen psychische Belastungen am Arbeitsplatz tun? Dieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, die mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz konfrontiert werden. Es behandelt die Ursachen und Auswirkungen auf Betroffene und Betriebe und hilft Ihnen bei der Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen. Die betriebliche Umsetzung steht im Vordergrund. Kompakt vermittelt das Seminar die Grundlagen psychischer Belastungen, die Grundlagen der erforderlichen Bestandsaufnahme und die konkreten Handlungsmöglichkeiten von Betriebsräten. Checklisten und betriebsbezogene Tipps inklusive. Bei unserem Seminar kehren Sie mit einem umsetzungsfähigen Projekt „psychische Belastungen“ zurück in Ihren Betrieb und können mit der Umsetzung beginnen.

  • Definition, Gesetzeslage und Rechtsprechung
    • Definition laut EN ISO 10075, Copenhagen Psychosocial Questionnaire. Was bedeutet psychische Belastungen juristisch? Stand der Rechtsprechung

  • Stress, Burn-out und Ermüdung
    • Stress, Psychische Ermüdung, ermüdungsähnliche Zustände
      (Definition, Abgrenzung und Folgen psychischer Belastungen)

  • Bestandsaufnahme und Erfahrungsaustausch
    • Psychische Belastungen: Betriebliche Ursachen (Arbeitsverdichtung, Vorgesetzte, Kollegen, Arbeitsorganisation)
    • Zusammenhäng und betriebliche Besonderheiten

  • Beschwerderechte von Betroffenen
    • Beschwerdegründe und –verfahren nach dem BetrVG §§ 84, 85 BetrVG

  • Kompetente Beratung durch den Betriebsrat
    • Unterschiedliche Beratungssituationen und Grenzen
      Gesprächsmethoden und –strategien, Übungen, Fallbeispiele

  • Prävention im Unternehmen
    • Kooperationen im Personalmanagement
    • Vorbeugemaßnahmen im Betrieb

  • Maßnahmen und betriebliche Umsetzung
    • Sensibilisierung von Betriebsratsmitgliedern und Geschäftsleitung
    • Gefährdungsbeurteilung
    • Thema auf einer Betriebsversammlung
    • Kollegen einbinden und Maßnahmen planen
    • Erarbeitung eines konkreten Umsetzung-Projektes „Psychische Belastungen im Betrieb verringern!“

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 999 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
04.10.2017 bis 06.10.2017      Hamburg

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Burn-out: Betriebliche Handlungsansätze für Veränderungen
Burn-out erkennen und verhindern

Die Zahl psychischer Beschwerden ist sprunghaft angestiegen; das Burn-out-Syndrom ist dabei die häufigste Ursache und beschreibt Mitarbeiter, die erschöpft, ausgebrannt und arbeitsmüde sind. Eine Studie der BPtK besagt, dass die Zahl der Krankschreibungen aufgrund von Burn-out seit 2004 um 700 Prozent, die Anzahl der betrieblichen Fehltage sogar um fast 1.400 Prozent angestiegen ist. Daraus ergeben sich für die betrieblichen Zusammenhänge neue Konfliktpotentiale. Wir zeigen Ihnen, wie Sie erste Hinweise erkennen und in der Beratung von Betroffenen Handlungsstrategien zur Entlastung aufzeigen können. Das Burnout-Seminar erschließt das Thema auf der Betroffenen-Seite, den betrieblichen Bedingungen und einer betrieblichen Umsetzung mit Hilfe eines Projektansatzes.

  • Burn-out: Was ist das?
    • Ursachen und Wirkungen des sog. Burn-out-Syndroms
    • Die fünf Antreiber
    • Stadien des Burn-out: Entwicklung und Verlaufsphasen

  • Arten der auftretenden Konflikte
    • Konflikte, insbesondere Zielkonflikte, Sachkonflikte, Beziehungskonflikte, Rollenkonflikte,
    • Interessenkonflikte, Wertekonflikte
    • Betriebsratsarbeit als Burn-out-Risiko

  • Auswirkungen von Burn-out auf Beschäftigte und Betrieb
    • Kernsymptome
    • Beschreibung: Der zugrunde liegende Konflikt
    • Typische Verhaltensweisen
    • Beispiel Burnout Inventory
  • Gesundheitsschutz als Aufgabe des Betriebsrates
    • Aufgaben und Rechte des Betriebsrates
    • Betriebliches Gesundheitsmanagement
    • Betriebliche Präventiv-Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen
    • Arbeitsbedingungen und soziales Klima
    • Aufklärungsprogramme, Checklisten, Musterbetriebsvereinbarung

  • Die betriebliche Umsetzung in Form eines Projektes

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 999,00 + MwSt

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse

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Demographischer Wandel: Älter werden im Betrieb
Generationsgerechte Arbeitsgestaltung

Die Altersstruktur unserer Gesellschaft verändert sich und damit auch die Struktur der betrieb-lichen Belegschaften. Einerseits werden in Zukunft immer weniger qualifizierte junge Leute als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, andererseits sind Menschen gezwungen, zur Sicherung ihres Lebensstandards immer länger zu arbeiten. Betriebliche Maßnahmen müssen in Zukunft darauf ausgerichtet sein, älter werdenden Belegschaften Arbeitsbedingungen zu schaffen, die ein Verbleiben im Betrieb bis zum Eintritt des Rentenalters ermöglichen. Der Betriebsrat hat die Aufgabe, einen generationsgerechten Betrieb mitzugestalten und besonders die Beschäftigung älteren ArbeitnehmerInnen im Betrieb zu fördern (§ 80 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). Wie er dies unterstützen kann, wird Inhalt des Seminars sein.

  • Der demographischen Wandel als Herausforderung für die Betriebsratsarbeit
    • Mythen und Wahrheiten zum Thema Alter
    • Leistungsfähigkeit was heißt das?
    • Stereotype Lei(d)tbilder des Alterns
    • Demograpischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Frauen

  • Beispiele alternsorientierter Personalarbeit
    • Alterstrukturanalyse und betriebliche Handlungsfelder
    • Arbeitsorganisation und Alter
    • Förderung gegenseitige Akzeptanz
    • Sicherung der leistungs- und Innovationsfähigkeit durch generationsübergreifende Arbeitsgruppen
    • Führung und Alter

  • Gesundheitsschutz fördern und Arbeitspotentiale erkennen
    • Von der Pathogenese (was macht krank?) zur Salutogenese (was erhält gesund?)
    • Gesundheitspotentiale erkennen

  • Rechtliche Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrates
    • Verbot der Altersdiskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bei Neueinstellungen, Weiterbildung u. anderen betrieblichen Handlungsfeldern
    • Ausgewogenen Altersstruktur und Personalabbau (Rechtsprechung)

  • Schutz älterer Arbeitnehmer als Aufgabe des Betriebsrates
    • Verdienstsicherung bei nachlassender Leistungsfähigkeit
    • Kündigung wegen altersbedingter Leistungsminderung?
    • Krankheit als Kündigungsgrund?
    • Kündigungsfristen und tarifliche Absicherungen

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 999,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
03.07.2017 bis 05.07.2017      Hamburg

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Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz

Mobbing ist Teil der betrieblichen Realität. Mobbing (aus dem Englischen „to mob“ = anpöbeln, schikanieren) bedeutet, dass eine Person oder eine Gruppe am Arbeitsplatz von gleichgestellten, vorgesetzten oder untergebenen Mitarbeitern schikaniert, belästigt, beleidigt und ausgegrenzt wird. Dabei spielt das Arbeitsumfeld eine entscheidende Rolle. Dieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, die mit Mobbing am Arbeitsplatz konfrontiert werden. Es behandelt die Auswirkungen auf Betroffene und Betriebe und hilft Ihnen bei der Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen. Die betriebliche Umsetzung steht im Vordergrund: Sie lernen, wie Sie Betroffene beraten und mit Beteiligten Gespräche führen und welche Kernpunkte eine Betriebsvereinbarung zur Vermeidung von Mobbing enthalten sollte.

 

  • Gesetzeslage und Rechtsprechung
    • Was bedeutet Mobbing juristisch? AGG, Eigenkündigung der betroffenen ArbeitnehmerInnen,
    • Individualrechtliche Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag

  • Bestandsaufnahme und Erfahrungsaustausch
    • Mobbing : Definition und Ursachen
    • Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen, Betriebskultur und (un)sozialem Verhalten
    • Konfliktvermeidungsstrategien

  • Beschwerderechte von Betroffenen
    • Störung des Betriebsfriedens durch betriebsstörende Arbeitnehmer?
    • Beschwerdegründe und –verfahren nach dem BetrVG
    • Beschwerdegründe und Beschwerdestelle gem. § 13 AGG

  • Kompetente Mobbingberatung
    • Unterschiedliche Beratungssituationen: Gespräch mit Mobbingopfern und Tätern, Vorgesetzten und
    • Betriebsrat
    • Gesprächsmethoden und –strategien, Übungen, Fallbeispiele

  • Mobbing-Prävention und Konfliktmanagement in Unternehmen
    • Kooperationen im Personalmanagement
    • Zusammenarbeit mit Führungskräften
    • Aufbau innerbetrieblicher Konfliktmanagement-Systeme

  • Reaktionsmöglichkeiten des Betriebsrats
    • Beschwerdeverfahren nach §§ 84, 85 BetrVG
    • Antrag auf Entlassung oder Versetzung des Schädigers
    • Initiativrecht zum Abschluss einer Betriebsvereinbarung

  • Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung
    • Konkretisierung von Regeln zur Konfliktbewältigung
    • Erarbeitung von Regelungsinhalten einer Betriebsvereinbarung

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

999,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse

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