Grundlagenseminare Betriebsverfassungsgesetz

Einführung in die Betriebsratsarbeit I
Grundlagen des Betriebsverfassungsrechts

Um die Interessen der Belegschaft wirksam vertreten zu können, sollten Sie die Aufgaben, Rechte und Pflichten des Betriebsrats sowie die verschiedenen Arten der Mitbestimmung kennen. Anhand von Fällen und Übungen erfahren Sie, wie Sie dies konkret auf die betriebliche Praxis übertragen können. Nach diesem Seminar können Sie entweder an „Einführung in die Betriebsratsarbeit II“ oder „Einführung in die Betriebratsarbeit III“ teilnehmen.

  • Einführung in die Betriebsratsarbeit
    • Stellung und Funktion des Betriebsrats im Betrieb
    • Rechte und Pflichten
    • Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat
    • Zusammenarbeit mit Belegschaft und Gewerkschafte

  • Geschäftsführung des Betriebsrats
    • Rolle des Betriebsratsvorsitzenden
    • Betriebsratssitzungen und ordnungsgemäße Ladung
    • Wirksamkeit von Betriebsratsbeschlüssen
    • Protokollführung
    • Geschäftsordnung des Betriebsrats
    • Kosten und Sachaufwand: Betriebsratsbüro, Computer, Literatur
    • Betriebsversammlungen
    • Sprechstunden

  • Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats

  • Durchsetzungsmöglichkeiten der Rechte des Betriebsrats

  • Freistellungsmöglichkeiten des Betriebsrats

  • Anspruch auf Weiterbildung des Betriebsrates

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 990,00/ 2. Person € 890,00/ 3. Person 790,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017   Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
09.10.2017 bis 13.10.2017      Hamburg
29.01.2018 bis 02.02.2018      Hamburg
26.02.2018 bis 02.03.2018      Hamburg
09.04.2018 bis 13.04.2018      Hamburg
14.05.2018 bis 18.05.2018      Hamburg
14.05.2018 bis 18.05.2018      Berlin
04.06.2018 bis 08.06.2018      Hamburg
18.06.2018 bis 22.06.2018      Hamburg
13.08.2018 bis 17.08.2018      Hamburg
17.09.2018 bis 21.09.2018      Hamburg
17.09.2018 bis 21.09.2018      Berlin
22.10.2018 bis 26.10.2018      Hamburg
03.12.2018 bis 07.12.2018      Hamburg

zur Anmeldung zur Anmeldung


Einführung in die Betriebsratsarbeit II
Beteiligungsrechte bei personellen Einzelmaßnahmen und Kündigungen

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die Handlungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten bei Einstellungen, Eingruppierungen, Versetzungen und Kündigungen. Als Betriebsrat können Sie die Beteiligungsrechte nutzen, um Betroffene wirkungsvoll zu unterstützen und ihre Interessen zu sichern. Hier lernen Sie alle entsprechenden gesetzlichen Vorschriften und Fristen kennen. Teilnehmen können Betriebsräte, die das Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit I“ besucht haben.

  • Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei personellen Angelegenheiten

  • Zuständigkeit des Betriebsrats für Stamm- und Randbelegschaft

  • Allgemeine personelle Angelegenheiten
    • Personalplanung
    • Beschäftigungssicherung
    • Ausschreibung von Arbeitsplätzen

  • Beteiligung des Betriebsrats bei der betrieblichen Aus- und Weiterbildung

  • Mitbestimmung des Betriebsrats bei personellen Einzelmaßnahmen
    • Einstellung
    • Ein- und Umgruppierung
    • Versetzung
    • Abmahnung
    • Ordentliche Kündigung
    • Außerordentliche Kündigung
    • Änderungskündigung
    • Beschwerderecht

  • Handlungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten des Betriebsrats

  • Inanspruchnahme von Sachverständigen, Rechtsanwälten, Beratern

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 990,00/ 2. Person € 890,00/ 3. Person 790,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
25.09.2017 bis 29.09.2017      Hamburg
29.01.2018 bis 02.02.2018      Hamburg
26.02.2018 bis 02.03.2018      Hamburg
09.04.2018 bis 13.04.2018      Hamburg
09.04.2018 bis 13.04.2018      Berlin
18.06.2018 bis 22.06.2018      Hamburg
10.09.2018 bis 14.09.2018      Hamburg
10.09.2018 bis 14.09.2018      Berlin
05.11.2018 bis 09.11.2018      Hamburg

zur Anmeldung zur Anmeldung


Einführung in die Betriebsratsarbeit III
Mitbestimmungsrechte in sozialen Angelegenheiten

Bei den „Mitbestimmungsrechten in sozialen Angelegenheiten“ kann der Betriebsrat Initiative entwickeln, um Regelungen zu Arbeitszeit, Lohngestaltung oder Mitarbeiterüberwachung vorzuschlagen und durchzusetzen, denn hier muss der Arbeitgeber die Zustimmung des Betriebsrats einholen. Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten der Abschluss einer Betriebsvereinbarung eröffnet und wie Sie Ihre Mitbestimmungsrechte durchsetzen können. Teilnehmen können Betriebsräte, die das Seminar BR I besucht haben.

  • Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten
    • Beteiligung des Betriebsrats = Wirksamkeitsvoraussetzung für das Handeln des Arbeitgebers
    • Beteiligung als Initiativrecht
    • Vorrang gesetzlicher und tariflicher Regelungen
    • Beteiligung im Einzelfall und in Eil- und Notfällen
    • Freiwillige soziale Leistungen des Arbeitgebers

  • Gegenstände der Mitbestimmung (vgl. § 87 Abs. 1 Nr. 1 – 13), z. B.:
    • Fragen der Ordnung des Betriebs, Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit, Vorübergehende Verkürzung/Verlängerung der betriebsüblichen Arbeitszeit, Aufstellung allg. Urlaubsgrundsätze, Einführung und Anwendung von technischen Einrichtungen, Fragen der betrieblichen Lohngestaltung u. a. m.

  • Betriebliche Handlungsmöglichkeiten
    • Erzwingbare Betriebsvereinbarung
    • Freiwillige Betriebsvereinbarung
    • Regelungsabrede
    • Sonstige Handlungsmöglichkeiten

  • Durchsetzung der Beteiligungsrechte des Betriebsrats
    • Einigungsstellenverfahren: Voraussetzungen, Beschluss, Verfahrensablauf
    • Arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren: Einleitung, Beschluss, Verhandlung
    • Ordnungswidrigkeiten-/Strafverfahren

  • Hinzuziehung von Sachverständigen, Beratern, betriebsinternen Auskunftspersonen

  • Möglichkeiten und Grenzen von Betriebsvereinbarungen
    • Der Abschluss von Betriebsvereinbarungen: Zustandekommen, Formvorschriften
    • Freiwillige und erzwingbare Betriebsvereinbarungen
    • Inhalte von Betriebsvereinbarungen

  • Verhandlungen führen mit dem Arbeitgeber

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 990,00/ 2. Person € 890,00/ 3. Person 790,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
13.11.2017 bis 17.11.2017      Hamburg
26.03.2018 bis 30.03.2018      Hamburg
14.05.2018 bis 18.05.2018      Hamburg
14.05.2018 bis 18.05.2018      Berlin
25.06.2018 bis 29.06.2018      Hamburg
05.11.2018 bis 09.11.2018      Hamburg
05.11.2018 bis 05.11.2018      Berlin

zur Anmeldung zur Anmeldung


Einführung in die Betriebsratsarbeit IV
Beteiligungsrechte bei Betriebsänderungen, Betriebsübergang, Interessenausgleich, Sozialplan und wirtschaftliche Angelegenheiten

Veränderungen im Unternehmen wie Umstrukturierungen, Outsourcing, Schließung von Abteilungen und Abbau von Arbeitsplätzen oder Betriebsübergänge fordern den Betriebsrat in besonderer Weise und sind der Kernthemen dieses Seminars. In solchen Fällen muss der Betriebsrat seine Informations- und Beteiligungsrechte kennen. Die Beurteilung der Unternehmenssituation und Informationen zu den wirtschaftlichen Daten gehören dazu. In einer kritischen Situation kann es notwendig werden, einen Interessenausgleich und Sozialplan mit Unterstützung von Sachverständigen zu verhandeln. Hier erfahren Sie, welche Handlungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten der Betriebsrat in diesen Unternehmenssituationen hat.

  • Beteiligungsrechte des Betriebsrates in wirtschaftlichen Angelegenheiten
    • Beteiligungsrechte in Betrieben ohne Wirtschaftsausschuss
    • Informationsrechte des Betriebsrates in wirtschaftlichen Angelegenheiten
    • Beratungsrechte des Betriebsrates in wirtschaftlichen Angelegenheiten

  • Auskunftspflichten des Arbeitgebers
    • Rechte des Betriebsrats in wirtschaftlichen Angelegenheiten:
      Unterrichtungs- und Beratungsrechte
    • Wirtschaftsausschuss als Informationsquelle
    • Information der Arbeitnehmer

  • Betriebsänderungen
    • Informationsrechte des Betriebsrates bei Einschränkung und Stilllegung des Betriebes oder von wesentlichen Betriebsteilen
    • Grundlegende Änderungen der Betriebsorganisation
    • Sonstige Betriebsänderungen

  • Betriebsübergang
    • Wirkungen des Betriebsüberganges
    • Ergänzungsmöglichkeiten durch Betriebsvereinbarung
    • Typische Regelungspunkte beim Betriebsübergang

  • Interessenausgleich und Sozialplan

  • Hinzuziehung von Sachverständigen, Beratern, betriebsinternen Auskunftspersonen

  • Betriebliche Handlungsmöglichkeiten

  • Durchsetzung der Beteiligungsrechte des Betriebsrats
    • Einigungsstellenverfahren
    • Arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren
    • Ordnungswidrigkeiten-/Strafverfahren

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 990,00/ 2. Person € 890,00/ 3. Person 790,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
26.03.2018 bis 30.03.2018      Hamburg
02.07.2018 bis 05.07.2018      Hamburg
02.07.2018 bis 05.07.2018      Berlin
26.11.2018 bis 29.11.2018      Hamburg

zur Anmeldung zur Anmeldung


Protokoll- und Schriftführung
Sitzungsniederschriften und Beschlüsse schnell und professionell erstellen

Der Betriebsrat handelt im Rahmen seiner Beschlüsse; die ordnungsgemäße Sitzungsniederschrift soll das betriebsrätliche Handeln dokumentieren. Wie mache ich ein Protokoll? Wie ist die Reihenfolge der einzuladenden Ersatzmitglieder? Wie ist die korrekte Beschlussfassung? In diesem Seminar lernen Sie, Protokolle rechtssicher und inhaltlich richtig zu erstellen (mit praktischen Übungen zum Formulieren).

  • Bestellung und Funktion des Schriftführers/der Schriftführerin

  • Anforderung an die Einladung zur Betriebsratssitzung
    • Korrekte Einladung zur Betriebsratssitzung
    • Verhinderung einzelner Betriebsratsmitglieder
    • Ladung von Ersatzmitgliedern
    • Tagesordnungspunkte

  • Die Erforderlichkeit der Niederschrift für einen wirksamen Beschluss
    • Nichtigkeit des Betriebsratsbeschusses

  • Das Protokoll gem. § 34 BetrVG
    • Ziel und Zweck des Protokolls
    • Mindestanforderungen an das Protokoll
    • Protokollarten (Wort-, Verlaufs-, Kurz-, Ergebnisprotokoll)
    • AufbewahrungsfristenUnterzeichnung und Anwesenheitsliste
    • Checkliste für Tagungsordnungspunkte
    • Übungen zum Erkennen der wesentlichen Sitzungsinhalte
    • Aufnahmetechnik
    • Einsichtsrecht des Betriebsrats

  • Rechtsfolgen bei Unterlassen des Protokolls

  • Niederschrift bei Verhandlungen mit dem Arbeitgeber

  • Praktische Erstellung von Protokollen
    • Vereinfachte Protokollerstellung durch Nutzung von Musterformularen
    • Protokollerstellung und Bearbeitung in (fast) jeder Arbeitsumgebung
    • Erstellung eines individuellen USB-Sticks mit Programmen, die man für die Protokollerstellung braucht, um so unabhängig vom PC/Notebook überall arbeitsfähig zu sein
    • Absicherung der Arbeitsumgebung oder zumindest Verschlüsselung der Protokolle, damit Unbefugte, auch bei Verlust des USB-Sticks, keinen Zugriff auf die Protokolle haben

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 990,00 + MwSt.

Freistellung:  

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017   Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Hamburg
11.06.2018 bis 13.06.2018      Hamburg
11.06.2018 bis 13.06.2018      Berlin
27.08.2018 bis 29.08.2018      Hamburg
12.11.2018 bis 14.11.2018      Hamburg
12.11.2018 bis 14.11.2018      Berlin

zur Anmeldung zur Anmeldung


Protokoll- und Schriftführung mit Laptop
Sitzungsniederschriften schnell und professionell erstellen

Der Betriebsrat handelt im Rahmen seiner Beschlüsse; die ordnungsgemäße Sitzungsniederschrift soll das betriebsrätliche Handeln dokumentieren. Wie mache ich ein Protokoll? Wie ist die Reihenfolge der einzuladenden Ersatzmitglieder? Wie ist die korrekte Beschlussfassung? In diesem Seminar lernen Sie, Protokolle rechtssicher und inhaltlich richtig zu erstellen (mit praktischen Übungen zum Formulieren). Wenn vorhanden, bringen Sie gerne Laptop/Notebook mit zur praktischen Vorbereitung Ihrer zukünftigen Protokolle. Sie können wahlweise allein oder zu zweit an einem Rechner arbeiten (wir können Ihnen auch einen zur Verfügung stellen).

  • Bestellung des Schriftführers/der Schriftführerin

  • Funktion des Schriftführers/der Schriftführerin

  • Anforderung an die Einladung zur Betriebsratssitzung
    • Korrekte Einladung zur Betriebsratssitzung
    • Verhinderung einzelner Betriebsratsmitglieder
    • Ladung von Ersatzmitgliedern
    • Tagesordnungspunkte

  • Die Erforderlichkeit der Niederschrift für einen wirksamen Beschluss
    • Nichtigkeit des Betriebsratsbeschusses

  • Das Protokoll gem. § 34 BetrVG
    • Ziel und Zweck des Protokolls
    • Mindestanforderungen an das Protokoll
    • Protokollarten (Wort-, Verlaufs-, Kurz-, Ergebnisprotokoll)
    • AufbewahrungsfristenUnterzeichnung und Anwesenheitsliste
    • Checkliste für Tagungsordnungspunkte
    • Übungen zum Erkennen der wesentlichen Sitzungsinhalte
    • Aufnahmetechnik
    • Einsichtsrecht des Betriebsrats

  • Rechtsfolgen bei Unterlassen des Protokolls

  • Niederschrift bei Verhandlungen mit dem Arbeitgeber

  • Praktische Erstellung von Protokollen
    • Vereinfachte Protokollerstellung durch Nutzung von Musterformularen
    • Protokollerstellung und Bearbeitung in (fast) jeder Arbeitsumgebung
    • Erstellung eines individuellen USB-Sticks mit Programmen, die man für die Protokoll-erstellung braucht, um so unabhängig vom PC/Notebook überall arbeitsfähig zu sein
    • Absicherung der Arbeitsumgebung oder zumindest Verschlüsselung der Protokolle, damit Unbefugte, auch bei Verlust des USB-Sticks, keinen Zugriff auf die Protokolle haben

Laptop kann gestellt werden!

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 990,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017   Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
11.06.2018 bis 13.06.2018      Hamburg
11.06.2018 bis 13.06.2018      Berlin
27.08.2018 bis 29.08.2018      Hamburg
12.11.2018 bis 14.11.2018      Hamburg
12.11.2018 bis 14.11.2018      Berlin

zur Anmeldung zur Anmeldung


Betriebsänderung, Interessenausgleich und Sozialplan

Das Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, in deren Unternehmen Entscheidungen über Betriebsänderungen (§ 111 BetrVG) anstehen, die mit wesentlichen Nachteilen für die Arbeitnehmer verbunden sind. Hier hat der Betriebsrat wichtige Beteiligungsrechte, insbes. bei Aufstellung eines Interessenausgleichs und Sozialplans. Damit kann er Arbeitsplätze sichern oder einen angemessenen wirtschaftlichen Ausgleich für die betroffenen Arbeitnehmer erreichen.

  • Betriebsänderungen
    • Begriff der Betriebsänderung
    • Einschränkung, Stilllegung
    • Zweckänderung, Organisationsänderung
    • Verlegung
    • Zusammenschluss, Spaltung
    • Ausgliederung

  • Formen, Gestaltungsspielräume, rechtliche Bindung
    • Interessenausgleich = Vertrag besonderer
      (Inhalt und Ausgestaltung, Kündigungsschutz, Versetzungsregelungen,
      Zumutbarkeitsregelungen, Qualifizierung, usw.)
    • Betriebsvereinbarung: freiwillig oder erzwingbar, Geltungsbereich
    • Sozialplan als besondere Betriebsvereinbarung
    • Regelungsabsprache
    • Gesamt- und Individualzusage

  • Beschäftigtenschutz
    • Sozialauswahl
    • Kündigung, Änderungskündigung (insbes. Sozialauswahl), Aufhebungsvertrag,
      Abwicklungsvertrag
    • Versetzungsregeln

  • Nachteilsausgleich
    • Abfindungen, Berechnungen der Höhe
    • Steuerliche Auswirkungen
    • Arbeitslosengeld

  • Wer erhält in welchem Fall eine Abfindung?
    • Geltungsbereich des Sozialplans
    • Eigenkündigung, Aufhebungsvertrag, Kündigung durch den Arbeitgeber
    • Versetzung, Vermittlung an anderen Arbeitgeber

  • Qualifizierung, Altersteilzeit
  • Durchsetzungsmöglichkeiten: Einigungsstelle, Einstweilige Verfügung,
    Beschlussverfahren

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 990,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
13.11.2017 bis 15.11.2017      Hamburg
02.04.2018 bis 04.04.2018      Hamburg
02.04.2018 bis 04.04.2018      Hamburg
27.08.2018 bis 29.08.2018      Hamburg
27.08.2018 bis 29.08.2018      Berlin
27.08.2018 bis 29.08.2018      Hamburg
27.08.2018 bis 29.08.2018      Berlin

zur Anmeldung zur Anmeldung


Zielvereinbarungen, Prämien und Leistungsentgelte
Umsetzung der Mitbestimmung

Wenn Mitarbeiter Ziele erreichen, erhalten sie eine Leistungsprämie. Dabei geht es um die Umsetzung von Unternehmenszielen beim Arbeitnehmer bzw. der Arbeitsgruppe. Das heißt, die unternehmensspezifischen Ziele - Quantität, Qualität, Effizienzsteigerung und Erfolgsrechnungen - werden auf die einzelnen Hierarchien herunter gebrochen und für die Beteiligten als Leistungsziel konkretisiert. Das birgt Gefahren, denn die Arbeitnehmer können durch überzogene Zielvorgaben einen erheblichen Nachteil bei der Vergütung erleiden. Das Seminar vermittelt Ihnen Hintergrundwissen, damit übersteigerte Zielvorgaben keine Chance haben. Wir zeigen Ihnen, was dringend zu beachten ist.

  • Der Begriff der Zielvereinbarung
    • Unternehmens-, Arbeits-, Leistungsziele

  • Unterschiedliche Formen von Zielvereinbarungen
    • Zielvereinbarungen mit Bezug zum Entgelt
      • Zielvereinbarung zur Ermittlung der tariflichen Leistungszulage
      • Zielvereinbarung zur Festlegung von Kenngrößen im Leistungslohn
      • Zielvereinbarung zur Ermittlung übertariflicher Entgeltbestandteile
    • Zielvereinbarung ohne Bezug zum Entgelt

  • Entwicklungs- und Mitarbeitergespräch

  • Tarifvertragliche und betriebsverfassungsrechtliche Hinweise für Zielvereinbarungen mit Bezug zum Entgelt
    • Im Arbeiterbereich
      • Leistungszulage bei Zeitlohn
      • Akkord- oder Prämienmehrverdienst
    • Im Angestelltenbereich
      • Leistungszulage für Angestellte
    • Übertarifliche Entgeltbestandteile durch Zielvereinbarungen

  • Sinn von Zielvereinbarungen - Ausschluss von Zielvereinbarungen

  • Gestaltungshinweise für betriebliche Regelungen

  • Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats

  • Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent
Fachanwälte für Arbeitsrecht

Seminargebühr:  

€ 999,00 + MwSt

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse

zur Anmeldung zur Anmeldung


Betriebsvereinbarung

In einer Betriebsvereinbarung sind wichtige Rahmenbedingungen des Arbeitslebens zwischen Betriebsrat, Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber geregelt. Zum Beispiel die Arbeitszeit, Grundsätze für die betriebliche Urlaubsplanung, die betriebliche Lohngestaltung, sonstige Fragen der Ordnung des Betriebes und der Arbeits- Gesundheitsschutz werden häufig in Betriebsvereinbarungen geregelt. Wer eine Betriebsvereinbarung verhandelt und abschließt trägt somit eine hohe Verantwortung. Die Betriebsparteien sind im Grunde wie ein Gesetzgeber: Sie setzen Normen, die für andere Rechte und Pflichten begründen. Aus diesem Grunde muss eine Betriebsvereinbarung zunächst natürlich von den Betroffenen verstanden werden können. Eine Betriebsvereinbarung muss aber auch gegebenenfalls einer gerichtlichen Überprüfung Stand halten können. In diesem Seminar lernen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen und die inhaltlichen Gestaltungsmöglichkeiten einer Betriebsvereinbarung kennen. Nach diesem Seminar haben Sie ein sicheres Grundlagenwissen zum Thema Betriebsvereinbarungen und können eine Betriebsvereinbarung entwickeln und im Interesse Ihrer Kollegen durchsetzen. In diesem Seminar sollen auch Erfahrungen der Teilnehmer mit bereits abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen oder Regelungsabreden behandelt werden.

Betriebsvereinbarung: Rechtsgrundlage

  • Betriebsvereinbarung und Regelungsabrede
  • Zuständigkeit: Betriebsrat oder Gesamtbetriebsrat
  • Verhältnis: Betriebsvereinbarung - Arbeitsvertrag - Tarifvertrag
  • Tarifvertrag: Öffnungsklausel
  • Arbeitnehmerreichte aus Betriebsvereinbarungen

Betriebsvereinbarungen: Die Inhalte und Gestaltungsmöglichkeiten

  • Betriebsvereinbarung: Möglichkeiten und Grenzen von Regelungen, Tarifvorbehalt und Günstigeitsprinzip
  • Erzwingbare und freiwillige Betriebsvereinbarungen
  • Umgang mit "Mustervereinbarungen"
  • Betriebsvereinbarungen: Zustandekommen und Abschluss
  • Zuständigkeit zur Regelung
  • Betriebsratsbeschluss
  • Verhandlungen mit dem Arbeitgeber
  • Durchführung von Einigungsstellenverfahren
  • Hinzuziehung von Sachverständigen
  • Schriftform und Auslegung im Betrieb

Auswirkungen von Betriebsinhaberwechsel auf Betriebsvereinbarungen

Betriebsvereinbarung: Streit

  • Streit über den Inhalt oder die Anwendung oder Geltung
  • Verstöße gegen Betriebsvereinbarung
  • Anrufung von Einigungsstelle oder Arbeitsgericht
  • Rechte der Gewerkschaft bei tarifwidriger Betriebsvereinbarung
  • Zeitablauf Kündigung
  • Nachwirkung von erzwingbaren und freiwilligen Betriebsvereinbarungen

Auswertung des Seminars und Erstellung eines Handlungsplanes

 

Auch als Inhouse-Angebot! 

Referenten:  

Fachanwälte für Arbeitsrecht

Seminargebühr:  

990,00 € + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse
02.07.2018 bis 04.07.2018      Hamburg
10.09.2018 bis 12.09.2018      Hamburg
15.10.2018 bis 17.10.2018      Hamburg

zur Anmeldung zur Anmeldung


Einigungsstelle und arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen nach § 74 Abs. 1 BetrVG über strittige Fragen mit dem ernsten Willen zur Einigung verhandeln. Kommt es zu keiner Einigung, kann je nach Sachlage entweder die Einigungsstelle angerufen oder ein arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren eingeleitet werden. In diesem Seminar lernen Sie einzuschätzen, welches der Verfahren in der jeweiligen Situation sinnvoller ist. Ein erfahrener Einigungsstellenpraktiker zeigt Ihnen, wie Sie die Verhandlungen in der Einigungsstelle inhaltlich und organisatorisch vorbereiten (mit erforderlichen Beschlussvorlagen, Musterschreiben und Checklisten).

  • Einvernehmliche Einrichtung / Gerichtliche Einsetzung einer Einigungsstelle
    • Voraussetzungen
    • Scheitern der Verhandlungen mit dem Arbeitgeber
    • Beschluss des Betriebsrats
    • Mitteilung an den Arbeitgeber
    • Auswahl der/des Vorsitzenden und der eigenen Beisitzerinnen/Beisitzer
    • Gerichtliche Bestellung der/des Vorsitzenden und der Zahl der Beisitzerlnnen/Beisitzer
  • Einigungsstelle in der Praxis
  • Verhandlung
    • Rechtliche Spielräume
    • Verfahrensregeln
    • Verhandlungsvorbereitung, -ziel, -strategie
    • Umsetzung des Ergebnisses
  • Ergebnisse der Einigungsstelle und ihre Wirkung
    • Einigung der Betriebsparteien im Rahmen der Einigungsstelle
    • Wirkung von Einigungsstellensprüchen
    • Unterschiede zwischen erzwingbarer und freiwilliger Einigungsstelle
  • Kosten der Einigungsstelle
  • Gerichtliche Überprüfung von Sprüchen der Einigungsstelle
  • Arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren
    • Beschlussverfahren; Urteilsverfahren
    • Antragsbegründung und Beteiligte
    • Güteverhandlung, Anhörungstermin, Beweisaufnahme
    • Rechtsbeistand, Prozessvertretung, Kostenübernahme
    • Rechtsbehelfe und Rechtsmittel gegen eine Entscheidung

Referenten:  

Fachanwälte für Arbeitsrecht

Seminargebühr:  

€ 790,00 + zzgl. MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017    Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!   Inhouse

zur Anmeldung zur Anmeldung


Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei personellen Einzelmaßnahmen
Einstellung, Eingruppierung, Umgruppierung, Versetzung, Kündigung

Die Mitwirkungsrechte bei personellen Einzelmaßnahmen berühren den Kernbereich betrieblicher Interessenvertretung zwischen individuellen und kollektiven Rechten. Dies ist ein sensibler und konfliktträchtiger Bereich für Betriebsratshandeln, denn nicht immer deckt sich das individuelle Recht mit den kollektiv zu schützenden Interessen. Der Betriebsrat muss seine Mitwirkungsrechte im Rahmen der personellen Einzelmaßnahmen deshalb in eine personalpolitische Handlungsstrategie einpassen und diese im Betrieb vermitteln.

 Betriebsvereinbarung: Rechtsgrundlage

  • Betriebsvereinbarung und Regelungsabrede
  • Zuständigkeit: Betriebsrat oder Gesamtbetriebsrat
  • Verhältnis: Betriebsvereinbarung - Arbeitsvertrag - Tarifvertrag
  • Tarifvertrag: Öffnungsklausel
  • Arbeitnehmerreichte aus Betriebsvereinbarungen

Personalpolitische Bestandaufnahme und Zielsetzung des Betriebsrat

Verhältnis Einzelarbeitsvertrag und Beteiligungsrechte

Beteiligungsrechts des Betriebsrats, §§ 92, 92a BetrVG

Personalpolitische Lenkungsinstrumente, §§ 93 -98 BetrVG

Mitbestimmung bei personellen Einzelmaßnahmen, § 99 BetrVG

Einstellung

  • Grundlagen der Mitbestimmung des Betriebsrats
  • Streitfall Fremdfirmenarbeit/freie Mitarbeit

Eingruppierung

Umgruppierung

Versetzung

Informationspflicht des Arbeitgebers

  • Zeitpunkt und Umfang der Information

Verfahren nach Unterrichtung des Betriebsrats durch den Arbeitgeber

Gründe für die Verweigerung der Zustimmung durch den Betriebsrat

  • Von der Rechtsprechung anerkannte Verweigerungsgründe
  • Von der Rechtsprechung nicht anerkannte Verweigerungsgründe

Gerichtsverfahren zur Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats

Vorläufige Durchführung einer personellen Maßnahme

Durchsetzung der Beteiligungsrechte gem. § 101 BetrVG

Mitbestimmung bei Kündigungen gem. § 102 BetrVG

Referenten:  

Fachreferentin / Fachreferent

Seminargebühr:  

€ 990,00 + MwSt.

Freistellung:  

§ 37 Abs. 6 BetrVG

Termin / Ort:  

02.01.2017 bis 31.12.2017   Auf Anfrage als Inhouse-Schulung!    Inhouse

zur Anmeldung zur Anmeldung


Impressum